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Mitteilungen

02. Februar 2015
Grusel zum Semesterende

The Turn of the Screw von Benjamin Britten im Theater in der Bibrastraße

Plakatgestaltung: Kristina Eichinger

Benjamin Brittens Oper "The Turn of the Screw" basiert auf der gleichnamigen Novelle des Erfolgsautors Henry James.

Vordergründig betrachtet wohnen wir einer Gruselgeschichte bei, in der sich die an sich schöne Lage der namentlich nicht genannten Gouvernante, eine Stelle auf dem Landgut Bly gefunden zu haben, zunehmend schaurig entwickelt. Offenbar "spuken" die Geister der vormaligen Gouvernante Miss Jessel und Quints, des ehemaligen Hausdieners, nicht nur durch die Geschichte. Die neue Gouvernante kann sich immer weniger des Eindrucks erwehren, dass die beiden untoten Verstorbenen die Waisenkinder Flora und Miles unter ihren lebensbedrohlichen Einfluss ziehen wollen. Ein Kampf um die Kinder entwickelt sich.

Denkbar ist freilich auch, dass uns Herny James´ Novelle und mithin Benjamin Brittens Oper vor Augen und Ohren führen, was sich an Phantasmagorien im Gehirn der Gouvernante abspielt. Ängste und seelische Abrgünde werden inszeniert und eindringlich in Musik umgesetzt. So betrachtet verfolgt das Publikum das Psychodrama einer zunehmend psychotischen jungen Frau, verfolgt Bilder, die die Gouvernante fantasiert und empfindet Gefühle, die sie bedrängen.

In Szene gesetzt wurde "The Turn of the Screw" von Holger Klembt, der auch für die Gesamtleitung verantwortlich zeichnet. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Ulrich Pakusch.

Jeweils um 19:30 Uhr beginnt die "little tale of horror" (Herny James) im Theater in der Bibrastraße am 6., 7., 9., 10., 12. und 13. Februar 2015.

Karten zu 10 € sind über den Kartenvorverkauf im Gebäude Bibrastraße erhältlich. Etwaig verbleibende Restkarten werden an der Abendkasse jeweils ab 18:30 Uhr verkauft.