Titelgrafik
Titel der Seite

Schulmusik-Exkursion nach Basel
19.-22. November 2007

Gruppenphoto aller Beteiligten
Gruppenphoto aller Beteiligten
Unterricht an einem Basler Gymnasium
Unterricht an einem Basler Gymnasium
Prof. Beat Hofstetter / Prof. Dr. Gerhard Sammer
Prof. Beat Hofstetter / Prof. Dr. Gerhard Sammer

Kurzbericht von Hannah Hornberger, Elisabeth Maier, Sebastian Tausch

 

Auf nach Basel! Am Sonntagnachmittag stiegen 10 motivierte Schulmusik-Studenten in den Zug Richtung Basel, um diese schöne Stadt zu erkunden.

Der Weg zur Jugendherberge war nicht ganz einfach. Nach längerem Umherirren trafen wir einen netten Fahrradfahrer, der uns freundlich begrüßte und uns ein gutes Stück durch die kalte Nacht begleitete. Endlich in der Jugendherberge St. Alban  angekommen, richteten wir uns in unseren Zimmern ein und machten erste Bekanntschaften mit einigen seltsamen Gestalten.

Am Montagmorgen trafen wir Herrn Sammer, Herrn Hofstetter (den dortigen Musikpädagogikprofessor) und die Schweizer Schulmusikstudenten der Musikhochschule. Wir stellten uns gegenseitig vor und tauschten uns über unser Studium aus.

Anschließend kam Thomas Reck und zeigte uns, wie man Circle-Songs singt.

Zum Mittagessen nahmen uns die Schweizer mit in ihre Mensa. Dort gab es sehr gutes, aber aus unserer Sicht teures Essen.

Zeit zum Ausruhen gab es nicht, sondern es ging gleich weiter und zwar mit dem Zug nach Laufen. Im dortigen Gymnasium empfing uns Franz Balmer, der Musiklehrer und zeigte uns, wie er den Computer im Musikunterricht einsetzt. Wir waren erstaunt über die vielen Programme und Möglichkeiten, die es auf diesem Gebiet gibt und die gute Ausstattung der Schule.

Am Dienstag mussten wir wieder früh raus aus den Federn. Wir durften bei Herrn Hofer, Musiklehrer am Gymnasium Leonhard, in 2 Unterrichtsstunden hospitieren. Anschließend besuchten wir das Instrumentenmuseum, durch das uns eine kompetente Museumsdame führte. Highlight war das Alphorn, auf dem einige von uns spielen durften. Nach dem Mittagessen hatten wir die Gelegenheit eine Probe des Sinfonieorchesters Basel zu besuchen. Geprobt wurde die 5. Sinfonie und das Klavierkonzert op.16 von Prokoviev. Es fiel uns schwer, aus den gemütlichen Sesseln wieder aufzustehen und uns auf den Weg zum „Moserhaus“ der Hochschule zu machen, wo wir in den Gruppen unseren Unterricht für Donnerstag entwerfen sollten. Es gab fünf Gruppen mit jeweils zwei Basler und zwei Würzburger Studenten. Jede Gruppe sollte eine Unterrichtsstunde gestalten zu bereits vorgegebenen Themen. Durch die gemeinsame Arbeit konnten wir uns noch besser kennen lernen, zumindest innerhalb der Gruppen.

Den Mittwochvormittag verbrachten wir in der „Fondation Beyeler“ , einem Museum mit Werken von Cezanne, van Gogh, Kandinsky, Miró, Picasso und anderen berühmten Künstlern. Ein sehr netter Museumsführer erklärte uns einige Werke und übertrug seine Begeisterung auf uns. Nach einer Mittagspause in der Stadt trafen wir uns wieder im Moserhaus, um unsere Unterrichtsentwürfe fertig zu stellen und sie im Plenum zu präsentieren. Der Abend war gefüllt mit einem Konzertbesuch des Sinfonieorchesters. Danach saßen wir noch mit einigen Basler Stundenten in einer Bar, in der Gesangsstudenten Lieder zum Besten gaben.

Auch unsere letzte Nacht war sehr kurz, denn wir mussten pünktlich im Gymnasium Münchenstein sein, wo wir unseren geplanten Unterricht halten durften. Es folgte eine Feedback-Runde und schon mussten wir uns wieder von den Schweizern verabschieden und uns auf den Weg machen in Richtung Bahnhof.

Unsere Zeit in Basel verging wie im Flug. Wir haben viel gesehen, Erfahrungen gesammelt, Kontakte geknüpft und ein bisschen Schweizer Luft geschnuppert.

Besonders schön für uns war, dass uns die Schweizer so herzlich aufgenommen haben und sich wirklich Zeit für uns genommen haben. Vielen Dank!