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2. Doktoranden-Kolloquium (SoSe 2011)

Seminartag - Freitag, den 01.07.2011

10:30 Uhr – 11:30 Uhr
”Publikationsformate - Wo und wie kann ich publizieren”

  • Zeitschriften (Prof. Dr. Andreas C. Lehmann)
  • Poster (Corina Nastoll)

 

11:30 Uhr – 12:30 Uhr

Textarbeit:

Terhart, Ewald (2002). Fremde Schwestern Zum Verhältnis von Allgemeiner Didaktik und empirischer Lehr-Lern-Forschung. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie/German Journal of Educational Psychology, 16 (2), 77–86.

Abstract:
"Obwohl die Allgemeine Didaktik und die empirische Lehr-Lern-Forschung sich auf den gleichen Gegenstandsbereich beziehen, dominiert zwischen diesen beiden Teildisziplinen Fremdheit und organisiertes Nicht-zur-Kenntnis nehmen." Der Autor erläutert eingangs, "wie innerhalb der Erziehungswissenschaft Inhalte und Denkstil der Allgemeinen Didaktik geprägt sind", stellt deren gegenwärtige "Theoriefamilien" vor und skizziert dann den Gegenstandsbereich der Lehr-Lern-Forschung. Da das Verhältnis von Allgemeiner Didaktik und empirischer Lehr-Lern-Forschung "in das größere, umfassendere Problem des Verhältnisses von Pädagogik und Psychologie eingebettet" ist, wird dann als Hintergrund Berührungspunkte von Lernpsychologie und Didaktik dargestellt. Abschließend werden drei thematische Schwerpunkte umrissen, bei denen die beiden Richtungen "produktiv zusammen arbeiten können und müssen", nämlich die fachdidaktische Lehr-Lern-Forschung, die schulischen Kontexte des Lehrens und Lernens und der Umgang mit Leistungsbeurteilungen. (DIPF/Orig./Bi.).

 

Leseimpuls:

  1. Welche Kernaussage(n) des Textes erscheinen mir persönlich bedeutsam?
  2. Welche Bezüge erkenne ich zwischen dem Text und meiner eigenen Forschungsarbeit (Dissertationsvorhaben) bzw. meiner Lehrtätigkeit?
  3. Inwiefern können Terharts Grundsatzüberlegungen auf die Musikpädagogik (bzw. Musikwissenschaft, Musiktheorie) übertragen werden?

 
Bitte lesen und reflektieren Sie den Text aus diesen drei Perspektiven als Vorbereitung auf das Gespräch am Seminartag.

(Der Lesetext steht im Materialordner als Text 22 zur Verfügung )

Gastvortag / Workshop

13:30 Uhr – 16:00 Uhr

Christine Johannes / Verena Jurik
(Technische Universität München, TUM School of Education,
Öffnet externen Link in neuem FensterFriedl Schöller-Stiftungslehrstuhl für Unterrichts- und Hochschulforschung)

„Videoauswertung / Unterrichtsbeobachtung“

Im Workshop "Video als Methode der Unterrichtsforschung" werden die Grundlagen der empirischen Erfassung und Auswertung von Lehr- und Lernprozessen im Unterricht mit Hilfe der systematischen Videobeobachtung vorgestellt. Hierfür erfolgt eine Darstellung der systematischen Beobachtung, wobei die Videoanalyse in diesen Kontext eingeordnet wird. Die Teilnehmenden werden darüber hinaus in den Prozess der Videoanalyse eingeführt und erhalten einen Einblick in Analyseinstrumente und Auswertungsstrategien für die Durchführung von systematischen Videoanalysen.

 Literaturempfehlung:

Seidel, T., & Prenzel, M. (2010): Beobachtungsverfahren: Vom Datenmaterial zur Datenanalyse. In B. Holling & B. Schmitz (Hrsg.): Handbuch der Psychologischen Methoden und Evaluation (S. 139-152). Göttingen.

Seidel, T., Prenzel, M., Duit, R., & Lehrke, M. (Hrsg.) (2003): Technischer Bericht zur Videostudie "Lehr-Lern-Prozesse im Physikunterricht". Kiel: IPN.

(beide Texte finden Sie in unserem Materialordner)

Kolloquiumtag - Samstag, den 02. 07.2011

10:00 Uhr – 11:00 Uhr
Elisabeth Heil
Finalkonzeptionen von Peer Gynt-Vertonungen

 

11:30 Uhr – 12:30 Uhr
Doris Bischler
Maria Szymanowska (1789-1831): Studien zu Biografie und Werk der polnischen Komponistin und Klaviervirtuosin

 

13:30 Uhr – 14:30 Uhr
Heike Henning
Qualität in der vokalpädagogischen Arbeit mit Kindern

 

14:30 Uhr – 15:30 Uhr
Prof. Dr. Andreas C. Lehmann / Johannes Hasselhorn

Kompetenzmodell im Fach Musik
"Wahrnehmen unnd Kontextualisieren in Musik"

 

15:30 Uhr - 16:00 Uhr
Organisatorisches / Feedback

Organisation

Prof. Dr. Barbara Busch / Prof. Dr. Andreas C. Lehmann