Titelgrafik
Titel der Seite
English

7. Doktoranden-Kolloquium (WiSe 2013/2014)

Seminartag - Freitag, den 06.12.2013

Prof. Dr. Birger Petersen, Universität Mainz

»Die höheren Zweige der musikalischen Theorie«
Josef Gabriel Rheinberger als Musiktheoretiker

10:00 – 12:00 Uhr           Vortrag   
14:00 –  ca. 17:00 Uhr     Seminar

Prof. Dr. Birger Petersen,

1972 in Lübeck geboren, wurde bereits während seiner Schulzeit als außerordentlicher Student in eine Kompositionsklasse an der Musikhochschule Lübeck aufgenommen. Hier studierte er nach dem Abitur von 1992-1996 Musiktheorie und Komposition, ab 1993 auch Elektronische Komposition und Dirigieren. Im Jahr 1995 legte er seine Kirchenmusikerprüfung ab und war bis 2004 als Kantor und Organist an der evangelisch-lutherischen Friedenskirche Eutin-Neudorf tätig. In seinem 1996 aufgenommenen Promotionsstudiengang an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wählte er die Fächer Musikwissenschaft, Theologie und Philosophie und promovierte im Jahr 2001 mit einer Dissertation über "Die Melodielehre des Vollkommenen Capellmeisters Johann Mattheson. Eine Studie zum Paradigmenwechsel in der Musiktheorie des 18. Jahrhunderts". Petersen hat Meisterkurse u.a. bei Prof. Violeta Dinescu (Oldenburg/O.), Prof. Edison Dennisov (Moskau) und Prof. Paul-Heinz Dittrich (Berlin) absolviert.

Nach Lehrtätigkeiten in Lübeck, Rostock, Herford, Bremen, Greifswald und Osnabrück war Birger Petersen an der Hochschule für Musik und Theater Rostock in der Abteilung Komposition und Musiktheorie tätig, seit 2004 als hauptamtliche Lehrkraft. Von 2004-2011 war Petersen Vorsitzender des von ihm mitgegründeten Vereins für Neue Musik Mecklenburg-Vorpommern e.V.; von 2008-2011 leitete er das Institut für Musik der Hochschule für Musik und Theater Rostock und war Vorsitzender des Akademischen Senats der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

Der Schwerpunkt seiner musiktheoretischen Arbeiten liegt im Bereich der Geschichte der Musiktheorie, insbesondere des 17. und 18. Jahrhunderts, sowie in der Vermittlung Neuer Musik. Darüber hinaus publiziert er zur Orgelmusik des 19. und 20. Jahrhunderts und zur Musikphilosophie Theodor W. Adornos. Sein kompositorisches Schaffen wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, so u.a. mit dem Europäischen Kulturpreis der Terminbörse Amsterdam, dem Kunstpreis Cloppenburg und dem Kulturpreis des Kreises Ostholstein. Für seine Komposition "(sch-)till" erhielt Petersen 2005 den Kompositionspreis des Deutschen Musikrats. Im Jahr 2007 wurde er mit dem Kulturpreis des Kreises Ostholstein als Cembalist mit dem Ensemble "Musica floreat" ausgezeichnet.

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2011 wurde Birger Petersen auf eine Professur für Musiktheorie an die Hochschule für Musik Mainz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz berufen. Neben zwei interdisziplinären Forschungsprojekten zur Musiktheorie Jean-Philippe Rameaus sowie zur Musik Gabriel Josef Rheinbergers wird er sich in den kommenden Jahren u.a. dem Aufbau des Hauptfach-Masterstudiengangs Musiktheorie an der Hochschule für Musik widmen.

 

Quelle: Öffnet externen Link in neuem FensterHomepage Prof. Dr. Petersen

Kolloquiumtag - Samstag, den 07.12.2013

10:00 Uhr – 11:15 Uhr
Doris Bischler

 

11:30 Uhr – 12:45 Uhr
Jürgen Seufert

 

14:30 Uhr – 16:15 Uhr
Johannes Hasselhorn